Über mich

 

Mein Name ist Johannes E. Brandl

(Jahrgang 1965, verheiratet, 2 Kinder)

 

Seit 1982 befasse ich mich mit Weisheits-, Meditations- und Selbsterfahrungslehren.

 

1988 absolvierte ich die Ausbildung zum Tai CHi, Meditations- und Feuerlauflehrer, Persönlichkeits- und Erfolgs-Trainer bei Dr. Kurt Schweighardt in München.

 

2008 erlernte ich in einem autodidaktischem Selbststudium das Flötenbauen und veranstalte seither, in liebevoller Handarbeit, Selbstbaukurse zur eigenen Indianerflöte in Deutschland, Schweiz

und Österreich.

 

Einmal im Monat findet ein Flötenkonzert der besonderen Art statt.

 

*Willst Du einmal besondere Klangmomente in Deine Veranstaltung bringen, dann kannst Du mich auch gerne buchen!

 

Wie ich zum Flötenbau kam.

 

2007 hörte ich auf einer Veranstaltung, auf der ich eingeladen war,

zum ersten Mal eine Indianische Flöte.

Ich war sofort sehr begeistern und fasziniert von diesen warmen,

sanften und durchdringenden Klängen und fühlte mich tief im Herzen berührt.



Sofort war für mich klar, ich musste so eine Flöte haben.

Doch leider sind indianische Flöten relativ teuer und ich hatte ja

noch nie zuvor Flöte gespielt.

Da ich nicht wusste, ob ich denn überhaupt einmal ansatzweise so spielen könnte, wie dieser Flötenspieler an diesem Abend, 

wollte ich natürlich nicht soviel Geld ausgeben.
 
Doch schon immer hatte ich eine besondere Gabe und handwerkliches Geschick, Dinge selbst zu bauen.

 

Also beschloss ich, mir selbst eine Flöte zu bauen.

 

Ich hatte natürlich keine Ahnung, wie ich eine Flöte bauen könnte und startete autodidaktisch meinen ersten Versuch mit einer Vorhangstange aus Fichtenholz, die ich in der Garage meiner Eltern fand.

 

Schnell war klar, Flötenbau ist eine besondere Kunst, die nicht so einfach ist, wenn man davon keine Ahnung hat.
 
Auf einem meiner Meditationsabenden erfuhren meine Freunde von dem Wunsch einer eigenen Flöte und das mein Versuch, eine zu bauen, kläglich gescheitert war.

Sie hatten vermutlich großes Mitleid mit mir, denn sie legten alle heimlich zusammen und kauften mir zum Geburtstag eine indianische Flöte der Navaos.

Als Dankeschön versprach ich Flöten spielen zu lernen und für meditative Zwecke eine CD aufzunehmen.

 

Nach einem Jahr hatte ich tatsächlich eine CD fertig gestellt und diese meinen Freunden vorgeführt.

Die Begeisterung war sehr groß und einige meiner Freunde wollten daraufhin auch eine eigene Flöte haben.

 

Im Scherz sagte ich zu ihnen:

"Wisst ihr was, kommt zu mir, wir bauen uns selbst eine Flöte."

 

Nach einem halben Jahr fragten einige meiner Freunde bei mir nach, wann denn jetzt der Flötenbau statt finden würde und ich dachte,

oh die haben dass wirklich ernst gemeint.

Also beschäftigte ich mich intensiv mit dem Flötenbau und konnte ein Jahr später den ersten Flötenbaukurs anbieten.

 

Mittlerweile veranstalte ich so zwischen 15 und 20 Flötenbaukurse im Jahr und bin in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs.

 

Gerne baue ich auch professionell und in liebevoller Handarbeit verschiedene Flöten auf Bestellung, aber das besondere Highlight ist einfach, wenn man seine eigene Flöte selbst bauen kann.

 

Mehr zum Flötenbau hier ...

 

Wissenswertes über die Flöte

 

Die indianische Flöte gehört zu den traditionellen Musikinstrumenten der nordamerikanischen Indianer.

 

Die indianische "Liebesflöte" wurde als das drittälteste, bekannte Instrument der Welt datiert.

Es wurden Knochenflöten gefunden, deren Alter auf ca. 60'000 Jahren geschätzt wird.

Mit der Zeit wurden verschiedene Materialien ausprobiert.

Alle Arten von Weich- und Harthölzern. Was  immer auch in der Umgebung wuchs.

Es gab verschiedene Größen von Flöten mit 2,3,4,5,6,7 oder 8 Löchern.

 

Indianische Flöten wurden, je nach Stamm, für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt.

 

Die Stämme der Nordwestküste benutzten Knochen- und Zedernpfeiffen für Tänze und “Spirit- Calling“ Zeremonien.

 

Die Hopi Indianer hatten Flötengesellschaften, an denen kraftvolle Gebetszeremonien mit der Flöte abgehalten wurden.

 

Der Stamm der Lakota benutzte die Flöte als Liebes-Flöte.

 

"Siyotanka" ist das Lakota Wort für dieses wundervoll, warm klingende Instrument.

Sie wurde von jungen Indianern zur Umwerbung ihrer Geliebten gespielt.

 

Auch wenn die Stämme Nordamerikas die Flöte zu verschiedenen Anlässen und Zeremonien spielten, wurde eine Gemeinsamkeit gefunden.

 

"Ein tiefer Respekt zu diesem Instrument,

der wie jeder Atemzug,

als Geschenk Gottes gesehen wird."



 

Ein alter Indianer beschrieb dies mit folgenden Worten:

 

"Wenn du das Herzstück eines Astes für die Herstellung

einer Flöte entfernst,

ersetzt du dieses Stück mit deinem eigenen Herzen.

Die indianische Flöte ist ein Instrument des Herzens.

Ihr Klang macht dich weich, wo du verhärtet bist

und lässt dich die Schönheit des Lebens,

der Schöpfung erkennen.

Sie bringt dich zurück zur inneren Harmonie

deines Lebens".



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© Johann E. Brandl